Das Unternehmen
Über uns
Wir haben AmpereHouse 2023 gegründet, weil wir Dinge anders machen wollten. Und das tun wir bis heute. Dabei haben wir zwei Ziele:
- In Zeiten von fehlenden Handwerkskapazitäten und eng geschnürten Portemonnaies möchten wir Elektroinstallationen – ohne die kein Neubau, kein Anbau und kein Sanierungsprojekt auskommt – schnell und kostengünstig umsetzbar machen.
- Und wir wollen dazu beitragen, dass möglichst schnell möglichst viele PV-Anlagen auf die Dächer kommen, um die Energiewende voranzutreiben.
Mit unseren DIY-Angeboten sprechen wir Privatpersonen an, die ihre eigene Arbeitskraft einsetzen möchten, um bei ihrem Elektro- oder PV-Projekt Kosten zu sparen. Aber auch Fachkräfte profitieren von unseren Planungs- und Unterstützungsangeboten.
Was uns besonders wichtig ist?
Niemanden mit seiner Aufgabe allein zu lassen.
In unserem Team steckt jede Menge Erfahrung. Und die möchten wir gerne mit dir teilen. Wir lieben es, Projekte sorgfältig zu planen, gut verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu geben und deshalb von Anfang an sicher zu sein, dass alles reibungslos klappen kann.
Wir haben aber auch genug Erfahrung, um zu wissen, dass jedes Projekt anders ist. Und dass, egal wie gut man vorbereitet ist, jederzeit Unerwartetes passieren kann. Deshalb stehen wir unterstützend an deiner Seite, wenn einmal etwas nicht so klappt wie geplant.
Denn wir möchten nicht nur, dass am Ende eine fertige Elektroinstallation oder eine funktionierende PV-Anlage dabei herauskommt. Wir möchten auch, dass dir dein Projekt von Anfang bis Ende Spaß macht! Dass du Familie und Nachbarschaft begeistert erzählen kannst, was du alles geschafft und wie viel du dabei dazugelernt hast. Und dass du das nächste DIY-Projekt kaum noch abwarten kannst.
Erwähnt in
Das Team
Geschäftsführer
Pablo
Gründer
Timo
Prokuristin
Kaja
Prokurist
Sebastian
Head of Product & Tech
Frederic
Head of Growth & Marketing
Indra
Elektroplaner
Roland
Presseartikel 30.07.2023
Wie Timo Dick mit seinem Start-up Hausbauern hilft
Düren Timo Dick erinnert sich noch genau an den Moment, als er dachte, dass seine Idee wirklich funktionieren könnte. Damals, 2021, stand er auf der Baumesse in Friedrichshafen mit nichts als einem Tisch, zwei Plakaten und eben seiner Idee. „Der Stand war drei Tage lang sehr gut besucht, da war mir klar, dass das Interesse groß ist“, sagt Dick. Und ihm war klar, dass er seinen Plan, ein Unternehmen zu gründen, umsetzen würde.
Quelle: www.aachener-zeitung.de
Zum Artikel
Presseartikel 30.07.2023
Wie Timo Dick mit seinem Start-up Hausbauern hilft
Düren Timo Dick erinnert sich noch genau an den Moment, als er dachte, dass seine Idee wirklich funktionieren könnte. Damals, 2021, stand er auf der Baumesse in Friedrichshafen mit nichts als einem Tisch, zwei Plakaten und eben seiner Idee. „Der Stand war drei Tage lang sehr gut besucht, da war mir klar, dass das Interesse groß ist“, sagt Dick. Und ihm war klar, dass er seinen Plan, ein Unternehmen zu gründen, umsetzen würde.
Der Dürener hilft mit seinem Start-up „Ampere House“ Hausbesitzern oder Handwerkern, die Elektroinstallation in einem Haus selbst zu erledigen. „Angesichts des Fachkräftemangels, auch insbesondere bei Elektrikern, gibt es lange Wartezeiten“, sagt Dick. Gleichzeitig seien die Kosten in dem Bereich hoch. Da setzt Dicks Idee an.
Der 22-Jährige stellt Kunden einen Elektroinstallationsbausatz zur Verfügung, der aus drei Komponenten besteht: Hardware inklusive Leih-Werkzeug, Software und Dienstleistung wie Support. „Private Bauherren oder mittelständische Bauunternehmen ohne eigene Elektriker können mithilfe meines Angebots die Elektroinstallation selbst übernehmen.“
Auf die Idee gekommen, ist Dick, als er während seines Maschinenbaustudiums auf dem Bau einem Nebenjob nachging. „Ich habe mich gefragt, wie man die Situation verbessern kann.“ Bedenken, ob es juristisch überhaupt möglich ist, Laien Elektrik installieren zu lassen, hatte Dick nicht. „Ich war zuversichtlich, dass sich für alles eine Lösung findet und habe zunächst meine Idee vorangetrieben.“ Inzwischen ist natürlich rechtlich alles abgeklärt. So dürfen die Kunden von Ampere House beispielsweise nicht selbst den Verteilerkasten anklemmen. Das übernimmt ein Elektriker, den Ampere House stellt.
Nicht selten bekommen junge Gründer Hilfe und Rat von der Familie. Das war bei Dick nicht der Fall. Er hat sich einen Berater gesucht, der ihn bei der Firmengründung unterstützen kann. Zu Corona-Zeiten sei das nicht so leicht gewesen, weil Netzwerk-Veranstaltungen schlicht nicht stattfanden. Dick landete also beim Existenzgründercoach Sören Frost, der ihm half, einen Business-Plan zu erstellen und ihn zu dem Messe-Stand ermutigte. „Nachdem ich ihm von dem Erfolg auf der Messe und den vielen Kontakten, die ich gesammelt hatte, berichtete, bot Sören an, in mein Unternehmen mit einzusteigen.“ Frost hält 15 Prozent der Anteile von Ampere House.
In die Selbstständigkeit anstatt einen sicheren Job anzunehmen, den Dick auch gehabt hätte, erfordere vielleicht ein wenig Mut, sagt Dick. Andererseits sei er von seiner Idee von Anfang an überzeugt gewesen. „Ich habe keine Familie, keine Verpflichtungen. Wenn nicht jetzt, wann sollte ich mich sonst selbstständig machen?“ Zudem hat Dick noch fünf Jahre lang die Möglichkeit, zu seinem alten Arbeitgeber zurückzugehen. Er ist derzeit offiziell freigestellt. Danach sieht es aber derzeit nicht aus.
Das junge Alter sei nicht immer ein Vorteil bei der Gründung, betont Elke Mehl von der Wirtschaftsförderung im Kreis Düren, die Dick ebenfalls beraten hat. „Junge Menschen haben meist noch nicht so viel Eigenkapital“, sagt sie. Es würden aber 30 Prozent Eigenkapital bei einer Firmengründung verlangt. „Oftmals scheitern gute Ideen an den Finanzen.“ Gerade eine innovative Idee wie jene von Dick sei nicht immer leicht bei Kreditgebern zu vermitteln. „Wenn jemand ein Bestattungsinstitut oder einen Friseursalon eröffnet, weiß jeder, was das bedeutet, bei einem Unternehmen wie Ampere House ist das nicht der Fall.“ Dick nickt und erzählt, dass auch seine Eltern lange nicht verstanden hätten, was ihr Sohn da genau machen wolle.
Dass nicht nur Dick selbst und Frost ein großes Potenzial von Ampere House sehen, zeigt sich aber auch darin, dass der Dürener mit dem NRW-Gründerstipendium ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit 1000 Euro monatlich über ein Jahr hinweg dotiert und hilft dabei, die Firmengründung voranzutreiben. Außerdem hat Dick bei Ampere House auch noch Fotovoltaik-Bausätze im Angebot, bei denen eine große Nachfrage besteht. Das spült Geld in die Kasse. Das Hauptgeschäft des Unternehmens, also die Elektroinstallation, läuft aber auch bereits an.
Dick hat aus Ampere House ein Franchise-Unternehmen gemacht. Sprich: Elektriker erwerben die Lizenz von Ampere House für ihr Postleitzahlgebiet. „Ich dachte, dass Elektriker etwas gegen mein Geschäftsmodell haben, aber tatsächlich ist das Gegenteil der Fall“, berichtet Dick. Es herrsche reges Interesse, sodass Dick nicht nur selbst Elektriker einstellt, sondern auch auf Partner bundesweit setzt.
Das Unternehmen generiert die Aufträge und verteilt diese dann an eigene oder Franchise-Elektriker. Kunden erhalten von Ampere House die Software, betreut werden sie von dem zugeteilten Elektriker.
Wie in einem Computerspiel sehen die Kunden den Raum mittels einer 360-Grad-Software. Ampere House fügt die normgerechte Elektroinstallation in das für den Kunden speziell konzipierte Modell. „Die Kunden sehen dann die Schlitze und die Maße, kleine Sprechblasen leiten Schritt für Schritt an, was zu tun ist“, erklärt Dick. In Kurzvideoclips wird der Arbeitsschritt zusätzlich erläutert. „Man sollte schon eine Grundaffinität zum Handwerk haben“, sagt Dick, auf die Frage, ob denn wirklich jeder selbst die Elektroinstallation machen könne.
Dick will potenziellen Kunden langfristig aber auch eine Halle in Düren zur Verfügung stellen, wo sie testen können, wie solch eine Elektroinstallation funktioniert. So lasse sich leichter herausfinden, ob man sich das zutraut.
Zu Hause könnten Kunden zwar theoretisch etwas falsch machen. Da jeder Arbeitsschritt aber von einem Elektriker abgenommen wird, würde jeder Fehler bemerkt. „Der Elektriker gibt den Kunden dann die Hinweise, wo sie nachbessern müssen, in dem Angebot ist aber auch ein gewisser Stundensatz Hilfe durch den Elektriker enthalten“, sagt Dick.
Kunden können nach Berechnungen Dicks mit Ampere House bis zu 45 Prozent sparen. Der junge Gründer geht aber davon aus, dass der finanzielle Aspekt ein untergeordneter für seine Kunden ist. „Der Fachkräftemangel und die Wartezeit auf einen Handwerker ist nach meinem Gefühl eine noch größere Motivation, selbst loszulegen.“
Dick arbeitet derzeit bis zu 100 Stunden pro Woche. Denn er hat viel vor: „Langfristig ein stabiles Unternehmen aufbauen“. Ach und nichts weniger als den ganzen Markt in der Region zu bedienen.
Quelle
Links
Anschrift
AmpereHouse TS GmbH
Pastoratstraße 12
52399 Merzenich
Deutschland
E-Mail: info@amperehouse.de
Tel.: 02421/6945239